Der Umfang der repräsentativen Umfrage belief sich auf insgesamt 2500 befragte Deutsche verschiedenster Altersgruppen. Ihr konnte weiterhin entnommen werden, dass sich jeder zweite Bundesbürger in der Lage sieht, seine späteren Einkünfte tatsächlich einschätzen zu können. Dies stelle den Grund dafür dar, dass zahlreiche junge Erwachsene der privaten Vorsorge eine besonders hohe Bedeutsamkeit zukommen lassen.So sind rund 70 Prozent der unter 30-Jährigen dazu entschlossen, ein finanzielles Auskommen im Alter anzustreben.
Hierbei sei vor allem die eigene Lebenssituation von allergrößter Bedeutung. Insbesondere junge Paare (rund 50 Prozent) ziehen somit den Kauf einer Immobilie in Betracht. Diese Form der Altersvorsorge erscheint zudem 36 Prozent der jungen Familien mit Kindern unter sechs Jahren am attraktivsten. Berechnungen des LBS-Infodienstes zufolge, müsse ein 20-Jähriger bei einem Sparzins von 3 Prozent rund 88 Euro pro Monat zurücklegen, um im Alter von 65 Jahren etwa 100.000 angespart zu haben. Ein 50-Jähriger hingegen, bedürfe einem eingesparten Betrag von insgesamt 440 Euro monatlich. Allein des Zinseszins-Effektes wegen sei es also lohnenswert, bereits früh mit dem Sparen anzufangen, so der LBS-Infodienst.




